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City Nord wird nicht unter Denkmalschutz gestellt
Im Jahr 2002 plante das Denkmalschutzamt einzelne Gebäude und/oder sogar das Gesamtensemble City Nord unter Denkmalschutz zu stellen. Hiergegen protestierten die Eigentümer massiv. Die strengen Auflagen unter Denkmalschutz hätten Entwicklungen in der City Nord erheblich erschwert oder sogar verhindert. Doch ohne Modernisierungen kann ein Bürostandort nicht attraktiv bleiben. Arbeitsabläufe haben sich in den vergangenen Jahren verändert. Dem müssen auch die Rahmenbedingungen angepasst werden können.
Unter Federführung der GIG wurden im Februar 2003 Schreiben an die jeweiligen Senatoren für Kultur, Finanzen, Wirtschaft und Bau geschickt mit dem Hinweis auf die Konsequenzen des Denkmalschutzes. Weiterhin versandte die Interessengemeinschaft im April 2003 im Namen der betroffenen Eigentümer und als Vertreter der gesamten Unternehmen der City Nord einen Brief an den Ersten Bürgermeister mit gleichlautendem Inhalt.
Persönliche Gespräche zwischen Unternehmen und Senat auf bilateralem Wege unterstützten das Anliegen, den Denkmalschutz in der City Nord zu verhindern.
Am 25.07.06 erklärt Ole von Beust, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, in einem Schreiben an die betroffenen Eigentümer und an die GIG, dass das Denkmalschutzamt entschieden hat, die „Einzelunterschutzstellung im Bereich der City Nord vorerst nicht weiter zu verfolgen“.
Das Unterfangen Denkmalschutz in der City Nord kann als Erfolgsgeschichte der GIG angesehen werden. Von einer Unterschutzstellung des Gesamtensembles sowie sechs weiterer Einzelgebäude sind im Laufe der Entwicklung lediglich vier Gebäude übrig geblieben, die in die Prüfung zur Unterschutzstellung einbezogen wurden. Schließlich wurde auch für diese vier Gebäude vom Denkmalschutz abgesehen.
Kein Denkmalschutz in der City Nord bedeutet jedoch nicht, dass zukünftig historisch wertvolle Gebäude maßgeblich verändert werden oder gar der Abrissbirne zum Opfer fallen. Den Eigentümern in der City Nord ist sehr daran gelegen, die Historie zu erhalten. Unternehmen wie Vattenfall, Tchibo, Edeka, Hamburg-Mannheimer oder Nordmetall haben Millionen in die Modernisierung ihrer Gebäude gesteckt und dabei die ursprünglichen Charakteristika Detail getreu erhalten.
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