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Willkommen in der City Nord von Hamburg
Ende der 50er Jahre wurde von dem damaligen Hamburger Oberbaudirektor Werner Hebebrand ein Konzept für eine Bürostadt entwickelt. Das ambitionierte Vorhaben, an einem attraktiven, stadtnahen Standort den Hauptverwaltungen der Großkonzerne optimale Ansiedlungsbedingungen zu bieten, war zu jener Zeit eines der größten und anspruchvollsten städtebaulichen Projekte Europas.
Ähnlich wie am Central Park in New York, sollten sich die Verwaltungen von Großunternehmen an einem Standort abseits der Innenstadt und doch zentral gelegenen ansiedeln. Die attraktive Lage des Grundstücks nördlich des Hamburger Stadtparks, nur wenige Kilometer von der City entfernt und in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Fuhlsbüttel, erschien wie geschaffen für den neuen Bürostandort. Ziel des Vorhabens war, die weitere Expansion und Konzentration von Konzernen in der Innenstadt und die Umnutzung von Wohngebieten wie Rotherbaum, Harvestehude, Uhlenhorst und Palmaille zu verhindern.
Die City Nord hat sich mit ihren Charakteristika – qualitätsvolle Bürohaus-Solitäre in prägnanter Freiraumgestaltung und großzügigem Straßenmuster, den Effekt der Trennung von Straßen- und Fußgängerverkehrsebenen – zu einem markanten und unverwechselbaren städtebaulichen Markenzeichen im Hamburger Stadtbild entwickelt.
Heute sind an die 300 Unternehmen mit ca. 30.000 Beschäftigten an dem Standort beschäftigt, der Architekturgeschichte geschrieben hat. "Hier haben gute Architekten gute Häuser gebaut, man sieht es. Die technische Perfektion der Konstruktion und der Ausstattungen ist wie an Jahresringen ablesbar." (Bauwelt 1977, H.26, S. 888)
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